In diesem Winter hat uns Teemeister Chen aus Taipeh mit einem herrlichen Holzkohle-Oolong überrascht. Als wir ihn vor einigen Jahren besuchten, zeigte er uns, wie diese spezielle Art der Röstung früher praktiziert wurde.
Der erste Shincha kommt aus Kumamoto im Süden Japans. Der Teemacher Kazuya Matsumoto überzeugt uns Jahr für Jahr mit seinem Shincha Moe.
Dieses denkwürdige Jahr 2020 klingt aus. Wie hat es uns alle durchgerüttelt und vermeintliche Gewissheiten in Frage gestellt? Das Teehaus Cöln konnte zum Glück das ganze Jahr über geöffnet bleiben und wir haben einige großartige Tees entdecken dürfen, auf die ich heute zurückblicken möchte.
Im März konnten wir eine Rarität aus den Li Shan-Bergen erwerben, den "Li Shan Xue Pian Snow Flakes Singing", ein Schnee-Oolong, produziert nach Frost und Schneefall.
Im März konnten wir eine Rarität aus den Li Shan-Bergen erwerben, den "Li Shan Xue Pian Snow Flakes Singing", ein Schnee-Oolong, produziert nach Frost und Schneefall.
Wir konnten einen sensationellen Sencha aus der Region Shizuoka für Sie einkaufen, den Sencha Kouju Tatsuji Takahashi. Kouju ist eine eher seltene Teepflanze. Meister Takahashi experimentiert gern mit alten Kutivaren und traditionellen Produktionsmethoden. Seine große Leidenschaft sind Oolongs, doch die haben wir noch nie getrunken. Berühmt sind Takahashis von Hand geerntete und verarbeitete Kamairi Tamaryokuchas, ebenfalls aus dem Kouju-Kultivar. Diese traditionell produzierten Tees sind faszinierend, aber auch teuer, weil so viel Handarbeit in ihnen steckt. Wir werden dennoch versuchen, im nächsten Jahr einige dieser Raritäten zu ergattern. Aber jetzt freuen wir uns erstmal über den fantastischn Grüntee, den wir erwerben konnten, den Sencha Kouju.
Meister Chen aus Taiwan hatte eine Idee: ein weißer Oolong. Warum, fragte er sich, lassen wir die Teeblätter für Oolong nicht genauso lang welken, wie sie es in Yunnan beim weißen Tee machen. Während in Yunnan das Welken jedoch meist unter freiem Himmel oder unter Netzen erfolgt, entschied sich Atong Chen für ein Welken in der Teefabrik, wo er Temperatur und Luftfeuchtigkeit kontrollieren kann.
Im letzten Newsletter habe ich von Meister Toheis Gyokuro Silver Bell geschwärmt. Mein Kollege Marc Saffari und ich waren von dem Tee ungeheuer fasziniert. Unser Agent in Shizuoka stellte uns einen weiteren Meister-Gyokuro in Aussicht. Für uns kaum vorstellbar, dass es ein Tee mit diesem Kunstwerk von Meister Tohei aufnehmen könnte. Nun haben wir den neuen Tee bekommen, ein Tee von Meister Shinya aus Okabe.
Im letzten Jahr haben wir einen großen Teemeister aus Japan kennengelernt, Meister Masui aus Kananehon in der Provinz Shizuoka. Er hat sich entschieden, seine Tees ohne Düngung und Pestizide anzubauen und fand dafür Kultivare, die mit dem harten und anspruchsvollen Klima in den Kawane-Bergen gut zurechtkommen.
Wir haben fünf neue, großartige Tees aus Japan für Sie im Angebot, die wir Ihnen heute vorstellen wollen. Den Anfang macht der fantastische Shincha Yumesuruga von Meister Ota. I
Aus Kyushu, im Süden Japans, sind zwei frische Shincha-Tees eingetroffen: Morimoto Shincha 2020 und Watanabe Kabuse Shincha Yakushima 2020.
Endlich und sehnsüchtig erwartet ist der erste frische Shincha soeben aus Japan eingetroffen. Deshalb schicken wir Ihnen heute einen kurzen Newsletter.
Unser erster Shincha 2020 stammt von der kleinen Tropeninsel Tokunoshima, eine der südlichsten Inseln Japans, etwa auf halbem Weg vom Kernland nach Taiwan.
Unser erster Shincha 2020 stammt von der kleinen Tropeninsel Tokunoshima, eine der südlichsten Inseln Japans, etwa auf halbem Weg vom Kernland nach Taiwan.
Unser Geschäft ist zu den üblichen Zeiten geöffnet, noch. Das ist nicht mehr selbstverständlich. In direkter Nachbarschaft haben zwei alteingesessene Bäcker offen und ein Spezialgeschäft für Käse. Das Japanrestaurant gegenüber bietet „Sushi to go“ an, die Eisdiele verkauft am Tresen und der Optiker hat auf. Das war‘s. Die Restaurants und Cafés haben geschlossen und die anderen Geschäfte auch. Bringe ich Pakete zum DHL-Shop, einem türkischen Kiosk, gehe ich durch eine Geisterstadt.